Bistum Gurk / Kloster

 

Ausgangspunkt des Entwurfes ist die Auseinadersetzung mit dem christlichen Kloster lat.: „claustrum“ was „verschlossener Ort“ bedeutet, dem klösterlichen Leben sowie der Klosterarchitektur.
Nicht außer Acht zu lassen ist natürlich der städtische Raum, die besondere Bedeutung und die Vielschichtigkeit dieses Ortes – dieses Bauplatzes. 

Die Planungsidee liegt darin die klassische Klosterarchitektur den heutigen Bedürfnissen anzupassen.
Sowohl die dort wohnenden Brüder und Schwestern wie aber auch die Pilger und Besucher sollen keine Wohnunterkunft vorfinden sondern einen typisch christlichen Ort erleben.

Das Zentrum der Anlage bildet der Kreuzgang, der sowohl den Bewohnern als auch den Gästen zugänglich ist. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die architektonische Durchlässigkeit nach Osten zur bestehenden Gartenanlage. 

Der bis dato abgeschlossene Raum zur Strasse wird geöffnet und bietet somit eine hochqualitativ stadträumliche Begegnungsfläche.

 

Mit Harald Omansiek